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Escolinhas

Escolinhas

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In Pirambú (ca. 300.000 Einwohner), einem sehr großen Armenviertel von Fortaleza, der Hauptstadt des Bundestaates Ceará im Nordosten Brasiliens:

  • Kindergarten und Vorschule Padre Henrique - ca. 100 Kinder
  • Kindergarten und Vorschule Poder Viver - ca. 25 Kinder
Im Kindergarten mit Vorschule mit dem Namen "Padre Henrique", deren Gründung u.a auch auf den französischen Redemptoristenpaters Padre Henrique le Boursicould zurückgeht (nach dem die Schule benannt ist), werden seit vielen Jahren jeweils vormittags und nachmittags im Moment jeweils 50 Kinder in zwei Klassen unterrichtet. Vier engagierte Lehrerinnen und ein ehrenamtlicher Direktor ermöglichen einen reibungslosen Verwaltungs- und Unterrichtsablauf für Vorschulkinder in diesem Viertel namens Quatro Varas. Angestoßen wurde die Gründung zum Großteil von der damals ins Leben gerufene Stadtteilvereinigung (Associação dos moradores da Escolinha Padre Henrique), der etwas 100 Familien angehörten.

Im kleinen Kindergarten mit Vorschule mit dem Namen "Poder Viver" (üb.: leben können) werden von der in Sozialpädagogik ausgebildeten Lehrerin Vanda stark verhaltensauffällige und entwicklungsverzögerte Kinder zwischen 3 und 6 Jahren vormittags unterrichtet und auch liebevoll betreut. Viele stammen aus äußerst prekären Verhältnissen und haben kaum Unterstützung vom Elternhaus. Diese Vorschule ist in einem Stadtviertel mit dem Namen "Terra Prometida" (üb.: Gelobtes Land), das von sehr starker Kriminalität, dem Drogenhandel und der Prostitution geprägt ist.

Regelmäßige Berichte über die Fortschritte der Kinder sowie alle schulischen Veranstaltungen (Muttertag, Johannisfeuer, alle religiösen Feste, usw.) informieren die Partnergruppen hier in Deutschland über die momentane Lage vor Ort.

Ziele der Kinderkrippe und Vorschulen:

 

  • Wegholen der Kinder von der Straße mit all ihren Gefahren (Gewalt und Kriminalität)
  • Chance für ihr Leben geben und Vorbereitung aufs Leben
  • Ermöglichen des Kindseins
  • Vertrautmachen mit ihrer Kultur, Religion, Sitten und Gebräuche
  • Gefühl der Gemeinschaft spüren

 

Kontaktpersonen für die Schulen:

Ilka Kirschenlohr-Burk

Gerdi Pessler

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 26. April 2013 um 05:59 Uhr
 


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